über Stefan Erbe

Stefan Erbes musikalische Geschichte beginnt (so richtig) Anfang der 90er Jahre und erzeugte bisher 27 Alben, viele hundert Konzerte und jede Menge medialer Ereignisse. Ihn nur als Musiker zu bezeichnen wäre wahrhaftig zu wenig. Die Bezeichnung des Medialisten wäre fast schon treffender, verbindet er doch oft seine Musik mit Bildern oder Konzepten, die viel länger bleiben als die eigentliche Musik. Eine bedeutsame Verbindung hat der Hagener zur astronomisches Welt, denn wie zu vermuten ist, startete seine "Profi"-Karriere 1993/1994 mit dem Erstling-Album "the cosmic dreamland" und einer Kooperation mit der Hagener Sternwarte. 
Erbes musikalische Handschrift ist im weiten Rund der Traditionalisten synthetisch erzeugter Musik deutlich herauszuhören. Seine ungewöhnliche Gabe, sich nicht auf bestimmte Stilmittel festzulegen und trotzdem einen echten Wiedererkennungswert zu besitzen, ist selten und sicherlich ein Argument seines andauernden Erfolges. Darüberhinaus ist die Bandbreite seiner Möglichkeiten überdurchschnittlich und offeriert von technoider Populär-Elektronik, über klassischer Debussy-Interpretation bis hin zu Ambient-, Club-, Lounge und Chillout-Alben. Erbe überwindet dabei Grenzen und vermengt es einfach zu seiner Stilrichtung. Immer emotionalisiert, melodiös und eingängig.